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Cloud as a Service – Was ist das?

Die Bereitstellung von Anwendungen, Entwicklungsplattformen und IT-Infrastrukturen als Service via Internet erlebt eine wahre Blütezeit. Ob kleine, mittlere oder große Unternehmen – wer es einmal ausprobiert hat möchte diese Form des digitalen Arbeitens nicht mehr missen. Cloud as a Service ist Trumpf! Unternehmen können agiler und wettbewerbsfähiger werden, IT-Spezialisten müssen zudem die IT-Infrastrukturen nicht mehr vor Ort zur Verfügung stellen und managen. Alles funktioniert bequem per Fernwartung, sobald tatsächlich Fragen auftauchen.

Man fährt früh am Morgen seinen Rechner im Home-Office hoch. Insgesamt drei Microsoft-Accounts stehen zur Verfügung. Dazu auch noch der lokale Datenträger. Wie ein großes zu bereisendes Sternensystem mit verschiedensten Planeten. Und jeder Planet steht für einen Account! Das alles hört sich sehr komplex an, ist es aber eigentlich gar nicht, wenn man sich mit einem Account erst einmal eingeloggt hat. Dann nämlich erwartet einen eine neue Welt – mit Teams und SharePoint, Monday, Slack und allen anderen gewohnten Anwendungen von Microsoft. Fest steht: Das kollaborative Arbeiten ist auf dem Vormarsch und Cloud as a Service-Dienste tun ihr übriges. Cloud-Services (CaaS) sind Infrastrukturen, Plattformen oder Softwareprogramme, welche von einem Drittanbieter gehostet und Usern per Internet bereitgestellt werden.

Frontend-Clients in Aktion

CaaS erleichtern per Internet den Fluss an Nutzerdaten von Frontend-Clients, wie etwa Tablets und Desktops, Laptops und Servern oder jedwede andere vom User eingesetzte Hardware an die Anbietersysteme und zurück. Dabei geht alles ganz einfach: Der Nutzer braucht nur einen Computer, ein Betriebssystem sowie eine Internetverbindung oder ein VPN (Virtual Private Network), um auf Cloud-Services zuzugreifen. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Cloud-Typen: Während Infrastructure-as-a-Services, kurz IaaS den Nutzern Computing-, Networking- und Storage-Ressourcen bereitstellt, bieten Platforms-as-a-Services (PaaS) eine Plattform zur Ausführung von Anwendungen zuzüglich der dazu unentbehrlichen IT-Infrastruktur. IaaS-Lösungen bieten einen Zugang zu IT-Ressourcen per Internet, ein VPN oder eine dedizierte Verbindung. Die Folge: Unternehmen müssen nur für die Infrastruktur zahlen, die sie auch tatsächlich nutzen. PaaS-Lösungen ermöglichen eine On-Demand-Entwicklungsumgebung, wodurch Unternehmen die Entwicklung von Cloud-basierten Anwendungen beschleunigen können. Dagegen liefern Software-as-a-Services (SaaS) einem User einen Onlinezugriff auf Cloud-Anwendungen, die von Drittanbietern verwaltet und fortlaufend verbessert werden. Bleibt nur noch Function-as-a-Service, kurz FaaS: Es handelt sich dabei um ein event-gesteuertes Ausführungsmodell, mit dem Entwickler sogenannte App-Pakete ausführen und verwalten können. Eine Wartung der Infrastruktur ist hierbei nicht notwendig.

 

„All diese Cloud as a Service-Lösungen haben folgendes gemeinsam: Mehr Schutz sowie Sicherheit von Informationsressourcen, Kostenreduzierung für Infrastruktur, Energie und Einrichtungen sowie eine Erhöhung der Produktivität der Mitarbeiter in einem Unternehmen.“

Micha Pfisterer - Geschäftsführer der Ext-Com IT GmbH

 

Vorteile von CaaS-Lösungen

„All diese Cloud as a Service-Lösungen haben folgendes gemeinsam: Mehr Schutz sowie Sicherheit von Informationsressourcen, Kostenreduzierung für Infrastruktur, Energie und Einrichtungen sowie eine Erhöhung der Produktivität der Mitarbeiter in einem Unternehmen“, sagt Micha Pfisterer, Geschäftsführer der Ext-Com IT GmbH und ergänzt: „Das alles geht einher mit einer noch besseren Auslastung von Investitionen in die Infrastruktur und dem ortsunabhängigen Zugriff auf Inhalte und Applikationen.“ Darüber hinaus sorge die schnellere Implementierung von Funktionen für eine wesentlich agilere Wertschöpfung, CaaS ermögliche zudem eine schnelle und einfache Skalierung, um Anforderungen zeitnah im Sinne des Time to Market zu erfüllen.

Multi-Cloud-Architektur

Clouds sind IT-Umgebungen. Dort werden skalierbare Ressourcen in Netzwerken vereinfacht abgebildet, in Pools zusammengefasst und dann verteilt. Dadurch wird auch das sogenannte Cloud Computing ermöglicht. „Dabei handelt es sich um die Ausführung von Workloads in Clouds. Man unterscheidet zwischen Private Cloud-, Public Cloud-, Hybrid Cloud- und Multi-Cloud-Umgebungen“, so Pfisterer. Bei einer Private Cloud handele es sich um eine Cloud, die nur für den Endbenutzer bestimmt ist und über eine Firewall abgesichert wird. Eine Public Cloud bestehe aus Ressourcen, die an mehrere User weiterverteilt werden. Die Hybrid-Cloud besteht aus verschiedenen Cloud-Umgebungen, in denen die jeweiligen Workloads portiert und administriert werden. Die Multi-Cloud ist sodann die Krönung: Sie ist ein IT-System, das aus mindestens zwei Clouds besteht. Diese können vernetzt oder nicht miteinander vernetzt sein.

Falls Sie Fragen zum Thema Cloud as a Service haben, rufen Sie uns gerne an!

 

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Micha Pfisterer - Geschäftsführer Ext-Com IT GmbH München

Micha Pfisterer Geschäftsführer

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